Stadtaffe

Unbenanntes Dokument

Als Mitglied der Berliner Band SEEED ist Peter Fox wohl den meisten bekannt. Jetzt hat er mit „Stadtaffe“ sein erstes Soloalbum vorgelegt. Und er hat die Kurve gekratzt. Weg von dem SEEEDschen Drum ’n Bass Getöse, daß alles überlagert, hin zu feinem Witz, starkem Rhythmus und Ideenreichtum. Jede Zeile sprüht vor Berliner Luft. Und das ist auch schon der einzige Kritikpunkt. Wie schon bei Jacques Palminger (Hamburg) dreht sich hier (zu?) vieles in und um Berlin. Dieser typischen berliner Selbstverliebtheit wird auf dieser Platte bis zum Abwinken gefrönt. Schon meint man, daß sich Berlin mit seiner Schnauze größer machen muß als es ist um sich selbst als „Weltstadt“ zu sehen – aber das ist ein anderes Problem. Peter Fox schafft es jedenfalls ein durchgängiges Bild der Stadt zu zaubern, daß mit überraschend vielen Geigen und Orchestralem daherkommt.

Und die Affen sind auch geil!

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