BIENNALE CUVÉE IM OK

Beth Campbell Following Room. 2007 Foto: Andrea Pozza
Beth Campbell Following Room. 2007 Foto: Andrea Pozza

Das O.K Offenes Kulturhaus Oberösterreich zeigt bereits zum dritten Mal eine Auswahl an Beiträgen vergangener Biennalen. Der Schwerpunkt liegt dieses Mal im asiatischen Raum. Neben den üblichen Videos und Videoinstallationen sind es vor allem die Installationen, die dieses Mal überzeugen. Die Installation von Beth Campbell täuscht Spiegelbilder eines Raumes vor. Jedoch sind alle Spiegelungen exakt positionierte Nachbauten.  Vom Altmeister Hans Haake ist die Installation „Großer weißer Fluss“ von 1967 zu sehen. Mit einfachsten Mitteln (2 Venilatoren, Seide) wird hier ein wogendes und überbordendes Bild generiert. Glockenspiele, eine weiße Bücherei, Helikopter und begehbare Räume bilden weitere Ankerpunkte dieser Ausstellung.

Auch wenn die Arbeiten alle relativ aktuell sind und sich mit Themen wie Migration, Wissen bzw.

Hans Haacke Großer Weißer Fluss, 1967 Weisse Seide, Ventilatoren, Maße variabel Foto: Otto Saxinger
Hans Haacke Großer Weißer Fluss, 1967 Weisse Seide, Ventilatoren, Maße variabel Foto: Otto Saxinger

Information, neoliberalen Zuständen und hybriden Gesellschaftsformen auseinandersetzen so ist doch auch hier noch nicht die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise eingearbeitet. Unter diesen Aspekten würden wohl einige Arbeiten anders aussehen und vermutlich noch schärfer akzentuiert sein.

Am 12. März erfolgt noch ein Eröffungsreigen in den Bürotürmen von Arbeiterkammer, Energie AG und Wissensturm. Man darf gespann sein.

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