SPRACHE

Zeichensprache
Zeichensprache

(http://de.wikipedia.org/wiki/Sprache)Sprache bezeichnet zwei eng miteinander verwandte Begriffsverwendungen: die Sprache (ohne Plural) als ein allgemeines Phänomen oder eine konkrete Sprache, beispielsweise die Deutsche Sprache. Der Artikel behandelt Sprache als allgemeines Phänomen.

Sprache kann unter zwei unterschiedlichen Gesichtspunkten beschrieben werden:

  1. Als Form der Verständigung zwischen Menschen: Sprache in diesem Sinne bezeichnet die aus Wörtern bestehende, also verbale Kommunikation und damit die erfolgreichste Kommunikationsform des Menschen, neben nonverbalen Kommunikationsformen wie der Körpersprache. Sie wird akustisch durch Schallwellen (Lautketten) oder visuell-räumlich durch Gebärden (vgl. Gebärdensprache) oder haptisch durch taktile Gebärden oder durch Lormen übertragen. Mit der Schrift (vgl. Schriftsprache) ist eine Kommunikation zu Personen möglich, die man nicht sieht. Sprache verfügt über einen Wortschatz, welcher semantische Informationen enthält und eine Grammatik, welche die Wörter in Beziehung zueinander setzt. Das kleinste Element einer Sprache ist das Wort, die Geste oder der Ausruf. Damit kann man nur dann erfolgreich kommunizieren, wenn man sich darauf verlassen kann, dass beim Hörer das gleiche (oder fast gleiche) Wissen wie beim Sprecher vorhanden ist. Insofern sind Wörter immer willkürlich gewählte Symbole für eine damit ebenso willkürlich verbundene Vorstellung. Exemplarisch ist die Definition von Edward Sapir (1921): „Sprache ist eine ausschließlich dem Menschen eigene, nicht im Instinkt wurzelnde Methode zur Übermittlung von Gedanken, Gefühlen und Wünschen mittels eines Systems von frei geschaffenen Symbolen“.[1]
  2. Als Medium des Denkens und der Weltauffassung schlechthin: Diese Definition, wie sie zuerst Wilhelm von Humboldt vorlegte, geht davon aus, dass Sprache für alle komplexeren Tätigkeiten und Denkvorgänge des Menschen unverzichtbar ist. Sprache ist damit nicht erst ein nachträgliches Mittel zur Verständigung zwischen Menschen, sondern jede Auffassung von Dingen und Sachverhalten in der Welt ist schon sprachlich strukturiert. Dinge und Sachverhalte werden durch die sprachliche Auffassung der Welt in Sinnzusammenhänge gebracht, ohne die dem Menschen keine Orientierung in der Welt möglich wäre. Der Mensch lebt demnach nicht zunächst wie das Tier in einer sinnlich aufgefassten Welt, über die er sich erst nachträglich und gelegentlich mittels Sprache verständigt, sondern er lebt in der Sprache. Es macht sein Menschsein aus, dass er die Dinge stets in einen sprachlichen Zusammenhang bringt. Dieser Ansatz richtet sich auch gegen die Auffassung der Sprache als eines Instruments der Kommunikation. (Martin Heidegger, Ernst Cassirer, Hans-Georg Gadamer).

Welt der Sprachen – Ursprung und Entwicklung der Sprachen

Die Macht der Sprache – Goethe-Institut

Spracherwerb

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Spracherwerb oder die Sprachbildung ist ein Forschungsgegenstand sowohl der Angewandten Linguistik, bzw. der Psycholinguistik im Speziellen, als auch der Linguistik im Allgemeinen, der Entwicklungspsychologie, der Didaktik sowie diverser anderer wissenschaftlicher Disziplinen.

Spracherwerb kontrastiert mit dem Sprachenlernen wie folgt: Erwerb meint stets unbewusste und implizite Vorgänge in natürlicher Umgebung. Erwerb findet also durch alltägliche soziale Kontakte statt, etwa „beim Einkaufen“ oder „auf der Straße“. Beispiel: Immigranten, die die Sprache im Zielland erwerben.

Sprachenlernen hingegen erfolgt bewusst, ist explizit und wird gesteuert, findet also mit Lehrern innerhalb von Institutionen wie der Schule statt. Siehe auch Fremdsprachenunterricht.

Künstliche Sprachen
Künstliche Sprachen (klicken zum vergrößern)

Logopädie

Sprachstörungen

Wir behandeln folgende Sprachstörungen:

  • Sprachentwicklungsverzögerung
    • zu geringer Wortschatz
    • Phonologische Störungen
    • Dysgrammatismus
  • Sprachentwicklungsstörungen
    • Teilleistungsstörungen
  • auditive Wahrnehmungsstörungen (zentrale Hörverarbeitungsstörungen)
    • Konzentrationsstörungen
    • Konzentrationsstörungen
    • Aufmerksamkeitsstörungen
    • Merkfähigkeit
    • Störungen der Lautdiskrimination
    • Selektion
    • Analyse u. Synthese
  • Schriftspracherwerbstörungen
    • Entwicklungsdysgraphie
    • Entwicklungsdyslexie
  • Sprachentwicklungsbehinderungen
    • Down Syndrom
    • Cerebral Parese
    • Frühgeborene
  • Aphasie (Sprachverlust nach Schlaganfall)
  • Apraxie (nach Schlaganfall)

Logopädie

Sprechstörungen

Wir behandeln folgende Sprechstörungen (Artikulationsstörungen):

  • Dyslalien
  • Stottern (kindliches Stottern und Stottern bei Jugendlichen und Erwachsenen)
  • Rhinophonien (Näseln)
    • bei Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte
    • nach Nervenlähmungen/degenerativen Erkrankungen
  • Dysarthrophonie
  • bei Facialisparese
  • ALS
  • Multiple Sklerose
  • Myasthenia Gravis

Dossier: Sprache (von GEO.de)

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