STOTTERN (22. OKTOBER – WELTTAG DES STOTTERNS)

Obwohl das Phänomen Stottern seit zweitausend Jahren bekannt ist, sind die Gründe für diese Redeflussstörung noch nicht wirklich geklärt. Gestottert wird in jedem Land, in jeder Sprache und in jeder Kultur. Insgesamt stottert etwa ein Prozent der Weltbevölkerung, in Österreich sind es rund 80.000 Menschen – jeweils viermal mehr Burschen als Mädchen.

Seit 1997 wird jedes Jahr am 22. Oktober der Welttag des Stottern begangen, heuer steht der Tag unter dem Motto: „Stottern – mehr als ein Knoten in der Zunge“. Informationen unter anderem bei der österreichischen Selbsthilfe-Initiative Stottern auf www.oesis.at.

Rund fünf Prozent aller Kinder stottern, 80 Prozent davon sind Buben. Eine Redeflussstörung kann für Kinder und Eltern sehr belastend sein. Vor allem zu Schulbeginn sorgen sich die Eltern, ihr Kind könne Hänseleien ausgesetzt sein. „Damit sich die betroffenen Kinder nicht abkapseln und kontaktscheu werden, sollte möglichst früh mit einer Therapie begonnen werden“, sagt Logopädin an der Landes Frauen- und Kinderklinik Ulrike Zauner. Es gibt Stotterer und Polterer. Erstere sind meist fleißige, ordentliche und eher introvertierte Kinder. Polterer hingegen sind meist extrovertiert und stottern kaum, wenn sie sich konzentrieren.


Kinder können Stottern besiegen

Was haben Aristoteles, Bruce Willis und Marilyn Monroe gemeinsam? Sie alle haben gestottert, genauso wie ein Prozent der Erwachsenen weltweit. Doch Stottern muss nicht sein. „Man kann es sehr gut therapieren“, sagt die Linzer Logopädin Heidi Ingensand. (-> Bericht OÖN, 21.Okt.2009)

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