AAP – ATEMRHYTHMISCH ANGEPASSTE PHONATION

Begründet wurde diese Methode durch die beiden Österreicher Horst Coblenzer (HNO-Arzt und Professor für Atem-, Stimm- und Sprecherziehung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien) und Franz Muhar (Universitätsprofessor für Innere Medizin mit besonderer Berücksichtigung der Pulmologie).

http://www.aap-online.com/

http://www.stimme.at

Die Atemrhythmisch Angepasste Phonation gehört zu den etabliertesten und umfassendsten Arbeitsansätzen in der sprech- und gesangspädagogischen wie auch stimm- und sprechtherapeutischen Arbeit.

  • Sie zielt auf eine dynamische Körpersprache, eine belastbare und tragfähige Stimme, klare und natürliche Artikulation, sowie authentische und zielbewusste Partnerorientierung ab.
  • Sie beschreibt auf wissenschaftlicher Grundlage die Physiologie der Atmung beim Sprechen, Singen und Musizieren in Wechselwirkung mit Ausdrucksverhalten und Interaktion.
  • Sie bietet ein schlüssiges ganzheitliches Konzept der Pädagogik und Therapie von Bewegung, Atem, Stimme, Artikulation sowie persönlichem Ausdrucks- und Kontaktverhalten.
  • Sie stellt ein Handlungsgerüst dar mit einer Fülle von Übungen und Erfahrungsmöglichkeiten.
  • Sie fördert den spielerischen Umgang mit allen Facetten des persönlichen Ausdrucks.
  • Sie bietet pragmatische Handlungskonzepte.
  • Sie bietet Interventionsmöglichkeiten von den ersten Phasen eines jeden stimmlich-sprecherischen Lernprozesses bis hin zu hochdifferenzierten Verfeinerungen in der Gestaltung des persönlichen Ausdrucks.
  • Sie ist für alle stimmintensiven Arbeitsbereiche geeignet.
  • Sie weist den Weg zu effizientem Gesundheitsverhalten und gesteigertem Wohlbefinden.
  • Sie ist mit allen Arbeitsansätzen, die ebenfalls auf einer gesunden stimmphysiologischen Basis arbeiten, kompatibel.
    Mit der besonderen Berücksichtigung der selbstorganisatorischen Kräfte von Intention und Partnerkontakt geht die AAP über eine Methodik zur “technischen” Verbesserung stimmlicher Fähigkeiten weit hinaus. AAP trainiert nicht nur die Stimme, sondern den ganzen Menschen als kommunizierende Persönlichkeit. Das schließt Faktoren wie Atemrhythmus, Artikulation, Sprachmelodie genauso ein wie Gestik, Körpersprache und kommunikative Sensibilität.
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