ONOMATOPOESIE

Leo Schatzl, »noise-strip«, 2010 Straßenbahn / Tram in Linz (Montage)
Leo Schatzl, »noise-strip«, 2010 Straßenbahn / Tram in Linz (Montage)

Onomatopoesie (auch Onomatopöie, Onomatopoiie, von altgriech. ὄνομα ónoma – Name –, und ποίησις poíēsis, hier „Erschaffung, Herstellung“, ὀνοματοποιεῖν onomatopoiein‚ „einen Namen prägen, benennen“), deutsch Lautmalerei, Tonmalerei, Schallwort, ist die Nachahmung eines Naturlautes oder eines sonstigen außersprachlichen akustischen Phänomens durch die klanglich als ähnlich empfundene Lautgestalt eines sprachlichen Ausdrucks.

Zu unterscheiden sind die wortbildenden Lautmalereien („knallen, rumpeln, rauschen, klirren, bellen“), die Verbal- und Substantivstämme darstellen, und Interjektionen („Klipp-Klapp, Huhu, Au“). Außerdem gibt es Wörter, die auch dem Stamm nach einen Laut nicht nachahmen, ihn aber benennen und dadurch implizieren. In diesem Fall spricht man von umschreibenden Onomatopoetika („trompetend“, „flötend“, „metallisch [klingend]“). (->Wikipedia)

http://www.triennalelinz.at/?q=content/leo-schatzl

Watt is datt’n? O-no-ma-to-pö-ie? Laut Duden die „Bildung eines Wortes durch Lautnachahmung, Lautmalerei, z. B. „Kuckuck“. Die Imitation der Tiersprache gibt ein paar Wörter her, die auch im Duden stehen: „Kikeriki“ für den Hahnenschrei etwa, „muh“ für den einfallslosen Gesang der Kuh oder „miau“ für … na, Du weißt schon. Aber auch unbelebte Geräuscherzeuger können sprachlich nachgeahmt werden: „Klingeling, ding-dong, trärä, peng, plitsch-platsch, schwuppdiwupp, tick-tack, bim-bam!“

Eine der Theorien zur Sprachentstehung besagt, dass unsere Urgroßeltern im Neanderthal zuerst ihre Stimmbänder, Zungen und Lippen mit solchen Nachäffereien natürlicher Umweltgeräusche trainiert haben, um dann dieses rein lautliche „Vokabular“ zu immer differenzierteren Gebilden zusammenzusetzen: die Geburt des Wortes aus der Ursuppe der schnalzenden, glucksenden, röhrenden, wispernden und kreischenden Phoneme. Da Kleinkinder in ihrer Entwicklung die Kulturgeschichte der Menschheit nachvollziehen, ist ihr sinnfreies Gebrabbel – „tututuu, ba-ba, lallala“ – vielleicht ein starkes Argument für diese Theorie. Sehr spät in der Kulturgeschichte, nämlich vor (…->)

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