MAURICE HALBWACHS

Maurice Halbwachs (French pronunciation: [mɔˈʁis ˈalbvaks]; 11 March 1877 – 16 March 1945 KZ Buchenwald) was a French philosopher and sociologist known for developing the concept of collective memory.

Halbwachs‘ most important contribution to the field of sociology came in his book La Mémoire collective, 1950 (On Collective Memory), in which he advanced the thesis that a society can have a collective memory and that this memory is dependent upon the ‚cadre‘ or framework within which a group is situated in a society. Thus, there is not only an individual memory, but also a group memory that exists outside of and lives beyond the individual. Consequently, the individual’s understanding of the past is strongly linked to this group consciousness.

Halbwachs also wrote an important book on suicide, Les Causes du suicide, 1930 (The Causes of Suicide). In this book he followed the footsteps of his mentor Émile Durkheim, and expanded and elaborated upon the former’s theories on suicide.

Does memory make histroy unrecoverable?

Das Werk in Themen und Thesen

Kollektives und individuelles Gedächtnis:

Nur Individuen haben psychische Zustände, also auch Erinnerungen. Diese sind von Gruppen bestimmt, an denen das Individuum teilnimmt. Die Erinnerungen der einzelnen Menschen stellen eine Funktion des kollektiven Gedächtnisses dar. Die möglichen Inhalte des Gedächtnisses werden durch die Partizipationsmuster der sozialen Gruppen bestimmt. Ganze Gesellschaften bilden ein kollektives Gedächtnis aus, das der eigenen Identitätssicherung und -stabilisierung dient. Für Halbwachs gibt es keinen individuellen Erinnerungsgehalt, da die Vorstellungen von vergangenen Ereignissen aus der rekursiven Rekonstruktion allgemeiner Elemente aufgebaut werden.
Kollektives und historisches Gedächtnis:

So wie einem Kind die Betrachtungsweise der Gruppe zugänglich gemacht wird, stellt es eine Verbindung mit dem Schema der Geschichte auf. Dementsprechend werden die Erinnerungen an diese Zeit vom historischen Gedächtnis geprägt. Halbwachs analysiert den Einfluss des historischen Gedächtnisses anhand der Biographie, Familienstruktur und Generationenfolge eines Individuums. Ereignisse der jüngeren Vergangenheit sind als soziale Tatsachen der aktuellen Gruppe präsent, während weiter Zurückliegendes weniger verfügbar ist, sobald das Individuum in andere Gruppen eintritt.
Die Sprache und das Gedächtnis:

Halbwachs nimmt eine innere Sprache des Menschen an und erklärt seine Theorie anhand von Träumen. Durch diese innere Sprache kann der Mensch im Traum Bilder von der Realität unterscheiden, denn er versteht, was er sieht. Dies kann nur gelingen, wenn die Abfolge der Bilder durch sprachliche und somit gesellschaftliche Formen bestimmt ist und nicht bloß durch Assoziationen auf Ebene der Bilder.

http://www.tu-chemnitz.de/phil/europastudien/swandel/data/MauriceHalbwachs.pdf

http://erinnerungskultur.com/2009/maurice-halbwachs/

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