SCHALLFORSCHUNG AN DER ÖAW

Heute, interessanter Artikel über Schallforschung in „Die Presse“

Mögliche Verbindung meines Ansatzes zur Untersuchung des Sprechens (und Stotterns) in der bildenden Kunst!

Anbei Artikel und weiterführende Recherche:


http://diepresse.com/home/science/708128/Mathematik-fuer-die-Ohren?_vl_backlink=/home/science/index.do

Wiener Schallforscher wollen die Signalverarbeitung präziser und schneller machen. Sie wenden dabei die mathematische »Frame«- Theorie auf akustische Probleme an.
„Hier liegen zwei Systeme übereinander: Einerseits das System des Vokaltrakts des Sprechers, also der Weg des Schalls von den Stimmbändern bis zu den Lippen. Andererseits das System der Signalkodierung, der Netzverbindung etc. Durch mathematische Methoden kann man diese Systeme besser trennen, auf dass das hier interessante System – der Vokaltrakt des Sprechers – besser identifiziert werden könne“

http://daga2012.de/ 38. Jahrestagung für Akustik an der technischen Universität Darmstadt, 19. – 22. März 2012

Das Akustische Modell der Sprachproduktion stellt die Basis für die Analyse von sprachlichen Lauten dar. Die Kombination von (3) Akustischer Phonetik mit Phonologie ermöglicht es, artikulatorische und phonologische Differenzen zwischen Sprachen und Sprecherinnen/Sprechern zu untersuchen. Sprachparameter wie die Grundfrequenz, die Formantfrequenzen und Zeitmessungen unterstützen die Entwicklung von Phonemsystemen ebenso wie die linguistisch relevante Klassifikation sprachlicher Laute.

Acoustic Phonetics

Die Akustische Phonetik beschäftigt sich mit der Analyse der Produktion und Perzeption von Sprache innerhalb der Phonologie oder höherer grammatischer Ebenen. Das akustische Modell der Sprachproduktion berechnet die Resonanzen des Vokaltrakts während verschiedener artikulatorischer Einstellungen. Die Messung von Formantfrequenzen, der Grundfrequenz, von Amplitudenspektren und der Dauern wird herangezogen, um Sprachvarietäten phonetisch zu beschreiben. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Phonologietheorie interpretiert. Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse unzureichend beschriebener Sprachen und Sprachvarietäten. Sprecherspezifische Varianten spielen in der Sprechererkennung eine wichtige Rolle. Derzeit wird die Leistungsfähigkeit automatischer Sprechererkennungssysteme mit den Ergebnissen phonetisch-phonologischer Analysemethoden verglichen. (Auszug aus der Homepage der ÖAW, Institut für Schallforschung )

Projektbeschreibungen der ÖAW, Institut für Schallforschung

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